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Wussten Sie schon ...

Honig eine Erfolgsstory

Bienen gehören zu den ältesten Nutztieren der Menschheit. Schon in der Jungsteinzeit, vor etwa fünfzehn tausend Jahren, lernten die Menschen die Nützlichkeit der Bienen sowie vor allem auch den Wohlgeschmack des Honigs kennen und schätzen.

Seit mindestens 6000 Jahren wird Imkerei betrieben, d.h. systematische Bienenhaltung und Bienenzucht. Zuerst geschah dies durch Wildbienennutzung in holen Baumstämmen, später als Hausbienenzucht in speziell für diesen Zweck entwickelten Bienenstöcken.

Themen rund um Bienen und Honig


Im Gegensatz zu vielen anderen Insekten ist die Honigbiene als Einzelwesen nicht überlebensfähig. Zusammen mit ca. 80.000 Artgenossinnen bildet die Honigbiene einen Bienenstab in jedem Bienenstock.

Die Bienenkönigin, die Arbeiterinnen und die männlichen Drohnen haben dabei ganz bestimmte Aufgabenbereiche zu erfüllen, die das Überleben des Bienenvolkes sichert.

Die einzige Aufgabe der männlichen Bienen, Drohnen genannt, ist es die Königin zu befruchten. Der Samen, der in einer speziellen Samentaschen aufbewahrt wird, reicht dann für ein ganzes Königinnenleben aus.

Die übergroße Mehrheit eines Bienenvolkes besteht aus den Arbeitsbienen. Die Arbeitsteilung ist so geregelt, dass alle Tätigkeiten innerhalb und außerhalb des Bienenstocks in Abhängigkeit vom Lebensalter erbracht werden. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Gruppen. Die Stockbienen und die Sammelbienen.

Die Stockbienen sind Jungbienen, die in den ersten Wochen ihres Lebens, Innendienst im Stock verrichten. Dazu gehört die Brutpflege, der Ausbau der Waben oder auch Reinigungsarbeiten. Einige verrichten vor Beginn ihres Außendienstes den Wachdienst am Flugloch. Nach ca. 21 Lebenstagen beginnen die Arbeiterinnen ihre Sammeltätigkeit, die sie bis zum Ende ihres Lebens verrichten.

Die Sammelbienen sind Spezialisten. Einige sammeln den Nektar, andere Honigtau oder Pollen und wenige sind für Wasser und Propolis zuständig.

Die größte Wichtigkeit besteht im Auffinden von Nahrung. Wenn einzelne Suchbienen eine lohnende Quelle gefunden haben, teilen Sie ihren Fund den im Stock wartenden Sammelbienen mit. Dies geschieht durch bestimmte Bewegungen die der Imker als Bienentanz bezeichnet.

Die tanzende Biene übermittelt dabei ihren Schwestern Flugrichtung, Entfernung, Ergiebigkeit, Duft und Geschmack der Nahrungsquelle. Dabei orientiert sich die Biene am Sonnenstand, was mit ihren Facettenaugen auch bei bedecktem Himmel funktioniert.
Die Biene wird oft als Honigsammlerin bezeichnet. Dies ist jedoch streng genommen falsch.

Eigentlich ist die Biene eine äußerst effiziente Honigproduzentin, denn beim Flug von Blüte zu Blüte und Platz zu Platz nimmt die Biene zwar Nektar und Honigtau auf, der Honig entsteht aber erst durch einen komplizierten biochemischen Umwandlungsprozess im Körper der Biene im Bienenstock.
Der Bienenhonig enthält zu fast 80% Kohlenhydrate in Form von Fructose und Glucose. Der Wasseranteil des Honigs liegt in der Regel zwischen 16 und 20%. Außerdem sind je nach Honigsorte zwischen 3 und 7% organische Säuren, Eiweiße, Enzyme, Mineralien sowie Farb- und Aromastoffe enthalten.

Für die Einhaltung von Qualitätsstandards und das Reinheitsgebot von Honig wachen die deutsche Honigverordnung (HVO) und der Imkerverbund. Nach der HVO ist Honig ein flüssiges, dickflüssiges oder kristallines Lebensmittel, das von Bienen erzeugt wird.

Wenn irgendwelche Zusatzstoffe beigemischt werden, darf das ganze nach HVO nicht mehr als Honig bezeichnet werden.
Die Art der Honiggewinnung beeinflusst die Qualität des Honigs. Es gibt unter Anderem Waben und Scheibenhonig, Tropfhonig, Schleuderhonig und Presshonig. Bei Waben und Scheibenhonig befindet sich der Honig noch in der geschlossenen Wabenzelle.
Von Tropfhonig spricht man, wenn der Imker durch heraustropfen den Honig gewinnt, was sehr aufwändig und kostenintensiv ist.

Der übliche Qualitätshonig ist ein Schleuderhonig. Hierbei wird der Honig mit einer Zentrifuge aus der Wabe geschleudert.
Beim Presshonig gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren, weil dieser aus der Wabe mit geringer Erwärmung herausgepresst wird.
Man kann zwischen Blüten- und Honigtauhonig unterscheiden. Beim Blütenhonig handelt es sich um einen Honig, der überwiegend aus dem Nektar von Blüten stammt den die Bienen von Blumen und Baumblüten sammeln.

Der Honigtauhonig oder Waldhonig stammt dagegen überwiegend von auf den Blättern, Nadeln oder Rinden von Laub und Nadelbäumen befindlichen süßen Sekreten, die von Insekten, die auf diesen Pflanzen leben hinterlassen werden.
Der Imker versteht unter Pollen den von Bienen gesammelten Blütenstaub, der als Nahrungsreserve im Bienenstock eingelagert wird. Pollen enthalten lebensnotwendige Aminosäuren, Enzyme, Eiweißstoffe, essenzielle Vitamine und Mineralstoffe.

Besonders unterstützend wirken die feinen Blütenpollen bei der Stärkung des Immunsystems, zur Appetitanregung, Förderung der Leberfunktion/-entgiftung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte.
Gelée Royale, auch Königinnensaft genannt wird von jungen Arbeitsbienen in der Futtersaftdrüse im Oberkiefer produziert. Mit dieser Kraftnahrung werden zunächst alle Bienenlarven drei Tage lang gefüttert. Danach wird die Ernährung der Larven, aus denen Arbeiterinnen und Drohnen werden sollen, auf Pollen und Honig umgestellt.

Die Larven der Königinnen bekommen weiterhin Gelée Royale und werden auch später damit gefüttert. Durch den Königinnensaft werden die Bienenköniginnen ein Vielfaches größer und leben im Schnitt 60x länger als die Arbeiterbienen und Drohnen.
Auch wir als Menschen können von diesem hochwertigen Produkt in Form von Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetik profitieren.
Der Begriff Propolis kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetz „vor der Stadt“. Im antiken Griechenland wurden damit Verteidigungsanlagen bezeichnet. Im Bienenstock ist Propolis das Kittharz welches als Baustoff, Verteidigungs- und Schutzmittel gegen natürliche Feinde und Infektionsgefahren im Bienenstock benutzt wird.

Mit diesem Kittharz werden Wachsplättchen zusammengefügt, Risse und Sprünge in Zellen repariert sowie der gesamte Stock gegen Hitze, Kälte und Feuchtigkeit isoliert.
Zum Anderen dient Propolis als natürliches Antibiotikum zum Schutz des Bienenvolkes vor möglichen Infektionen, die sich auf engem Raum (in Sommermonaten bis zu 80.000 Bienen) leicht und rasch ausbreiten könnten.

Als Grundstoff für das Kittharz Propolis dienen zähe Pflanzenharze die von kleinen Gruppen Sammelbienen in den Stock gebracht werden.

Diese Harze werden von den Bienen mit Wachs, Pollen und einem speziellen Speichelsekret vermengt. Das Ergebnis besteht zu 50 Prozent aus Harz, 30 Prozent aus Wachs aus ätherischen Ölen, Pollen, Mineralstoffen und zahlreichen Vitaminen.
Vor allen Dingen enthält Propolis Vitamine der B-Gruppe sowie C, E und Biotin wie auch weitere Spurenelemente (Eisen, Zink, Mineralstoffe, Kalium).
Auf den hohen Gehalt an Bioflavonoiden wird auch die starke antibiotische Wirkung von Propolis zurückgeführt.
Babys vor dem ersten Lebensjahr dürfen auf keinen Fall Honig zu sich nehmen. Ab dem zweiten Lebensjahr ist Honig für Kinder unbedenklich.
Erst dann ist die Darmflora ausreichend entwickelt, um eine negative Entwicklung der Botulismus-Bakterien abzuwehren. Diese können trotz sorgsamer und genauer Kontrolle unbemerkt in den Honig gelangen, in dem noch nicht ausgereiften Darm des Babys auskeimen und eine Lähmung der Atem- und Schluckmuskulatur auftreten lassen.
Für Kinder ab dem 2. Lebensjahr und Erwachsene ist dieses Bakterium durch den gut ausgebildeten Darm bedenkenlos.

Was mache ich wenn...


Von Natur aus kristallisiert jeder qualitativ-hochwertige Honig früher oder später, was für die reine naturbelassenheit und natürlich auch die Qualität des Honigs spricht.

Verantwortlich hierfür ist der Traubenzucker. Durch die höhere Konzentration des Traubenzuckers setzt sich dieser am Boden des Glases ab und beginnt durchweg zu kristallisieren.
Hat der Honig einen höheren Fruchtzuckernteil (Fructose), so bleibt er länger flüssig und kristallisiert, wenn überhaupt, erst deutlich später.


Bereits kristallisierter Honig kann man natürlich auch wieder verflüssigen. Hierfür stellt man den Honig einfach in ein Wasserbad - zu beachten ist, dass der Honig die Temperatur von 38°C nicht übersteigt!
Um den Honig schonend zu verflüssigen ist eine genaue Überprüfung der Temperatur notwendig. Ansonsten leidet sowohl die Qualität, die wertvollen Inhaltsstoffe als auch der Geschmack darunter.

Durch schleudern von unreifem Honig, dass heißt bei einem zu hohen Wassergehalt der Waben, oder einer Überlagerung des Honigs kann dieser beginnen zu gären.
Der Honig wirft dann Blasen, riecht und schmeckt deutlich nach Alkohol.

Dieser Honig ist wahrlich kein Genuss mehr auf dem Butterbrot - jedoch müssen Sie ihn auch nicht entsorgen! Zum Backen und kochen eignet er sich noch wunderbar!
Ab und an bilden sich am Rand des Honigglas weiße Flecken, das sieht nicht immer appetitlich aus, ist aber ein Qualitätsmerkmal.

Wenn der Honig eine hohen Zuckergehalt hat und einen geringen Wassergehalt, fängt der Honig mit der Zeit an zu kristallisieren,das ist ein ganz natürlicher Vorgang, und wenn Luft in den Zucker-Kristallen eingeschlossen wird, dann entstehen die weißen Blüten im Glas. Das ist ein Zeichen von guter Qualität.

Die Blüten können sich bilden bei schwankenden Temperaturen, wenn z.B der Honig warm abgefüllt wird und danach kalt eingelagert, dann entsteht ein Unterdruck der in das nicht ganz luftdichte Glas gezogen wird. Daher den Honig immer bei konstanten Temperaturen lagern.

Schimmelbildung bei Honig

Ein Honig kann durch seinen hohen Zuckergehalt nicht schimmeln, Zucker bindet das Wasser und wird eingeschlossen, dadurch können sich keine Schimmelpilze bilden.

Bei manchen flüssigen Honigen entsteht eine hauchdünne weiße Schicht im Glas, dies ist auch kein Schimmel, sondern es ist Schaum der größtenteils aus Luft besteht. Dies ist auch kein Zeichen von minderer Qualität
Honig ist ein reines Naturprodukt ganz ohne Konservierungsstoffe und durch den hohen Zuckeranteil von ca. 80% fast unverderblich.

Jedoch kann man bei der Lagerung von Honig auch einige Fehler machen - welche den Honig zum Beispiel gären lassen.

Die ideale Temperatur zur Lagerung von Honig liegt bei ca. 18°C, am besten im sonnengeschützten Vorratsschrank.
Bei einer starken Sonneneinstrahlung und einer Temperaturüberschreitung von 40°C werden wertvolle Inhaltsstoffe des Honigs zerstört und natürlich leidet auch das Aroma darunter.
Besonders darauf zu achten ist, dass Sie den Honig stets mit einem sauberen Honiglöffel aus dem Glas schöpfen. Brotkrumen und Butterreste tun dem Honig nicht gerade gut!

Nach dem öffnen sollte der Honig innerhalb von einem Jahr aufgebraucht werden. Achten Sie darauf, dass der Honig gut verschlosssen ist. Offen stehende Honiggläser ziehen aus der Luft Wasser und beginnen letztendlich auch zu gären.
Wussten Sie ? ....
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